"Natürlichkeit und Eleganz sind
eine wunderbare Kombination in der Ästhetik"

Brustvergrößerung

Indikation

Viele Frauen leiden bereits seit der Pubertät an einer anlagebedingt zu kleinen Brust. Bei anderen kommt es im Laufe der Zeit, nicht zuletzt nach Schwangerschaften, zu einer Abnahme des Brustvolumens, wodurch die Brüste leer und schlaff wirken. Manche Frau leidet jedoch auch darunter, dass die Brust in Größe und Form nicht zu ihrer Körperkonstitution passt. Schließlich gibt es noch eine Reihe von anlagebedingten Fehlbildungen, die mit Brustasymmetrien in Form und Volumen einhergehen.

Vielfach führt die Unzufriedenheit mit der eigenen Brust zu einem verminderten Selbstwertgefühl und damit zu einer Einschränkung der Lebensqualität.

OP Technik - Implantat

Gerade die Qualität der Brustvergrößerung hat in den letzten 10 Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht. Wandte man früher ein immer gleiches Verfahren mit runden Implantaten an, wobei die Implantate lediglich im Volumen unterschiedlich waren und keine gezielte Blutstillung erfolgen konnte, so hat man heute ganz andere Möglichkeiten.

Grundsätzlich stehen mir heute drei Grundformen von Implantaten zur Verfügung: runde, tropfenförmige (anatomische) sowie speziell jetzt durch die Firma Motiva ergonomische Implantate. Runde Implantate können gerade dann, wenn ein besonderer Volumsverlust im Bereiche des oberen Brustpoles vorhanden ist, hier die beste Option darstellen. Ein formstabiles anatomisches Implantat findet in meinen Händen vorallem seine Anwendung bei sehr straffen, jugendlichen Brüsten, da diese Implantate ihre Form durch Gewebsdehnung entsprechend nach außen wiedergeben, auch zur Brustwiederherstellung stellen sie die erste Wahl dar. Das ergonomische Implantat hat nun in den letzten 2-3 Jahren massiv in meiner Praxis an Stellenwert gewonnen. Es handelt sich hierbe nicht nur um ein Implantat, welches von den Sicherheitsbedingungen einzigartig ist, sondern vorallem durch seine Geleigenschaften. Hierbei kommt es je nach Körperposition zu einer Verlagerung des Geles, wodurch in aufrechter Stellung eine leicht anatomische Tropfenform entsteht sowie in liegender Stellung eine runde Form, die der Brust ganz natürlich folgt. Hierdurch nimmt das ergonomische Implantat der Firma Motiva einen besonderen Stellenwert ein, da es gerade bei Brüsten, wo ein leichter Vomusverlust im Bereiche des oberen Brustpoles sowie eine leichte Senkung vorhanden ist, nahezu ideal verwendet werden kann.

In vielen Fällen, wo früher ein anatomisches Implantat unabdingbar war, kann nun ein ergonomisches Implantat eingesetzt werden. Ein weiterer Vorteil dieser Technik ist, dass wir über besonders kleine Schnitte (3-3,5 cm) dieses Implantat in der Tasche positionieren können, bedingt durch die Geleigenschaften.

Je nach Gegebenheit (vorhandener Weichteilmantel) werden der Zugang sowie die Position der Implantate (vor oder hinter dem Brustmuskel) (ca. 90 % der Fälle) gewählt. Eine exakte Blutstillung unter Zuhilfenahme von einem Spezialinstrumentarium ist ebenso unumgänglich wie die perfekte Positionierung der Implantate. Durch dieses Vorgehen kann ich auf Wunddrainagen verzichten, was besonders wichtig ist, um der gefürchteten Komplikation der Kapselfibrose vorzubeugen (wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass speziell die chronische Infektion mit Hautkeimen für Kapselfibrosen verantwortlich ist, die durch langliegende Wunddrainagen entstehen kann).

Gerade an der Brust bedarf es bei Vergrößerungen große Erfahrung um postoperative Probleme zu vermeiden (z.B. Double bubble-Phänomen, wobei sich das Brustimplantat als zusätzliche Vorwölbung unten abzeichnet). Es müssen hierbei verschiedene Ebenen präpariert werden. Bei einem leichten Absinken (Ptose) des Drüsengewebes, ist es erforderlich eine sogeannte Dual-Plane-Technik durchzuführen. Hierbei wird vor abheben des großen Brustmuskels die Drüse bis hinauf zur Nippel-Areolen-Eben gelöst, damit diese entsprechend über den Muskel nachsinken kann. Ich habe mich auch mit einer ganz neuen Technik beschäftigt der sogenannten Tripple-Plane-Technik. Hierbei wird zur Verhinderung eines Absinkens der Implantate zusätzlich die Muskulatur (Rectus abdominis sowie serratus anterior) im Bereiche des Abdomens gehoben von den unterliegenden Rippen und eine zusätzliche Implantattasche eben dort gebildet. Hierdurch kann gerade bei Einsatz größerer Implantate verhindert werden, dass durch das Eigengewicht ein Tiefertreten erfolgt. 

Prinzipiell können Brustimplantate durch drei Zugangswege eingebracht werden. Einerseits von der Unterbrustfalte (unsichtbar, da die Brust sich genau über die Narbe legt und diese bestenfalls in liegender Position von unten wahrgenommen werden könnte). Von einem Schnitt um den Warzenvorhof (ideal bei Kombination mit einer Bruststraffung sowie leichten Anheben der Areole oder Ausgleich von Asymmetrien) oder auch über einen axillären Zugang (in Kombination mit endoskopischen Techniken). Von Seiten der exakten Implantatpositionierung, Blutstillung sowie Verwendungsmöglichkeit tropfenförmiger Implantate weist der Zugang von submammär deutliche Vorteile auf. Zudem ist auch die Narbe so gut wie unsichtbar. Statistisch gesehen weist dieser Zugang auch die geringste Infektionsrate auf. In jedem Fall werden die Zugangsmöglichkeiten gemeinsam mit der Patientin besprochen und danach eine endgültige Entscheidung gefällt.

Die Umsetzung dieses Behandlungskonzeptes verlangt langjährige Erfahrung und ständige Fortbildung im In- und Ausland, die ich mir in den letzen Jahren angeeignet habe. Speziell auch Brustasymmetrien können durch unterschiedliche Implantate sehr gut behandelt werden. Je nach Situation kann man und soll man Brustvergrößerungen mit entsprechenden Techniken der Bruststraffung kombinieren (über einen Schnitt um den Warzenvorhof oder/aber bei stärkeren Absinken über eine vertikale Narben). Ich führe diese Eingriff in der Regel einzeitig durch, wobei im ersten Schritt das Implantat eingebracht wird und in der weiteren Folge der Weichteilmantel um die Brust neu geformt wird um so ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Bei jeder Patientin kann vor einer Brustvergrößerung eine dreidimensionale Simulation durchgeführt werden. Hierfür steht und der Axis Three (das derzeit modernste Gerät) zur Verfügung. Es wird ein Scann sowie eine dreidimensionale Darstellung des Torso erstellt und danach kann sowohl das Volumen, als auch die Brustform entsprechend simuliert werden. Diese Technik stellt eine wesentliche Erleichterung zur Entscheidungsfindung speziell über die Größe der Implantate dar. Wir vereinbaren hierfür gerne einen zweiten Termin um auch ausreichend Zeit für die Simulation zu haben. Zu erwähnen ist jedoch auch, dass jegliche Form der Simulation nur ein technisches Hilfsmittel darstellt und hierbei niemals alle Faktoren berücksichtigt werden können.

Natürlich werden nur qualitativ hochwertige Implantate von Eurosilicone sowie auch ganz neuen Produkten von Motiva verwendet.
Zur Produktinformation verweisen wir auf folgende Links:
http://www.motivaimplants.com

Nachbehandlung

In der Regel bleiben die Patientinnen für eine Nacht stationär (länger ist es nur selten notwendig, da keine Schläuche entfernt werden müssen). Postoperativ wird ein Spezial-BH angelegt, der 14 Tage lang Tag und Nacht und für weitere vier Wochen tagsüber getragen wird. Eine Nahtentfernung ist nicht notwendig, da selbstauflösende Fäden verwendet werden. Die Erfahrung zeigt, dass in der Regel nach einer Woche eine normale Arbeitsfähigkeit gegeben ist, wobei jedoch auf Heben schwerer Gegenstände sowie auf sportliche Betätigung für sechs Wochen verzichtet werden muss. Lymphdrainagen können ab dem 2. postoperativen Tag durchgeführt werden, sind aber nicht zwingend notwendig. Regelmäßig kommen alle Patientinnen zu einer entsprechenden Wund- und Spätkontrolle. In der weiteren Folge werden jährliche bzw. zweijährliche Kontrollen empfohlen.

OP Technik - Eigenfett

Eine Brustvergrößerung mittels Eigenfett stellt eine besonders elegante Möglichkeit der dezenten Vergrößerung dar. Hierbei werden quasi zwei Eingriffe miteinander kombiniert. Einerseits kann Fettgewebe dort, wo eine Entfernung gewünscht wird, durch hochwertige Techniken entnommen werden und danach, nach entsprechender Aufbereitung und Reinigung, im Bereiche der Brust eingebracht werden. Also sprechen wir hier quasi von einer Fettumverteilung. Gerade für Patientinnen, die kein Fremdgewebe wünschen bzw. eine dezente Vergrößerung und Formveränderung ausreichend ist (z.B. vorallem im Bereiche des oberen Brustpols), stellt diese Technik eine sichere und wunderbare Variante dar. Im Rahmen dieses Eingriffes werden Fettzellen durch die WAL-Technik (Wasserstrahl assoziierte Liposuction) schonend entnommen, gereinigt, gewaschen und danach im Brustbereich reinfiltriert in verschiedenen Ebenen mit feinen Kanülen. Die Erfahrung zeigt, dass ca. 60-65 % der Fettzellen, bei entsprechender Technik, eben dort einheilen. Diese Zellen verhalten sich ähnlich wie normale Fettzellen. Es wird auch bei der Entfernung ein beträchtlicher Anteil an Stammzellen entnommen und in der weiteren Folgen transplantiert. Im Rahmen eines Eingriffes kann man zumindest eine halbe Körbchengröße erzielen, wenn man den Eingriff zweimal durchführt auch eine ganze Körbchengröße. Ich habe mich speziell mit Eigenfett-Techniken beschäftigt und sehe in dieser Technik eine gelungene Möglichkeit zu einem sehr guten Ergebnis ohne Fremdgewebe zu gelangen, wiewohl auch Fetttransplantationen bei Asymmetrien oder auch in Kombination mit narbensparenden Bruststraffungen angewendet werden.

Nachbehandlung

Die Patientinnen bleiben eine Nacht stationär. Alle Fettentnahmestellen werden für drei Wochen mit Kompressionen behandelt. Auf Ausdauersport sollte unbedingt für längere Zeit verzichtet werden.

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