"Natürlichkeit und Eleganz sind
eine wunderbare Kombination in der Ästhetik"

Brustverkleinerung

Indikation

Viele Frauen leiden bereits seit der Pubertät unter großen und schweren Brüsten. Sie sind dadurch nicht nur optisch, sondern auch in täglichen Tätigkeiten oder beim Sport beeinträchtigt. Die zu große Brust kann genauso wie die zu kleine zur Verminderung des Selbstwertgefühles führen. In jedem Fall sollte bei einer Brustkorrektur die körperliche Entwicklung abgeschlossen sein, das heißt eine Operation sollte frühestens nach dem abgeschlossenen 17. Lebensjahr erfolgen. Dann auch nur nach eingehender Aufklärung im Beisein der Eltern. Speziell mit jungen Patientinnen muss die mögliche Narbenproblematik oder ein etwaiger Verlust der Stillfähigkeit ausführlich besprochen werden. Oftmals entschließen sich Frauen aber erst in höherem Alter oder aber nach mehreren Schwangerschaften zu einer Operation. In Österreich, wie in vielen anderen Ländern werden Brustverkleinerungen in bestimmten Fällen als Krankenbehandlung anerkannt und die Kosten durch die Versicherung übernommen (ab einem Reduktionsgewicht von 500 g je Seite). Das hängt einerseits von der Körperkonstitution, andererseits von der Menge des zu entfernenden Gewebes ab.

OP Technik

Eine Brustverkleinerung ist immer mit einer Bruststraffung kombiniert. Es gibt nicht eine Methode für jede Brust, sondern der seriöse Plastische Chirurg sollte für unterschiedliche Probleme verschiedene Operationentechniken beherrschen.

Je nach Narbe unterscheidet man narbensparende Techniken mit einer Narbe um den Brustwarzenvorhof sowie vertikal nach unten von sogenannten T-Techniken, wobei zusätzlich eine Narbe in der Unterbrustfalte entsteht. Narbensparende vertikale Techniken sind operativ sehr aufwendig und bedürfen jahrelanger Erfahrung. Hierbei wird nicht nur Haut und Drüsengewebe entfernt sondern die Brustdrüse vor dem Hautverschluss vollständig neu geformt. Ich habe mich seit Jahren intensiv mit dieser Technik beschäftigt und einiges nach meinen Vorstellungen modifiziert, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die Brust wird im Allgemeinen überkorrigiert, da sie sich in ein bis eineinhalb Jahren in eine natürliche Position absenkt.

Nachbehandlung

Meist können Wunddrainagen am 1. oder 2. Tag nach der Operation entfernt werden. Die Brüste werden postoperativ mit einem speziellen Verband gestützt. Zusätzlich wird ein straffer Sport-BH empfohlen, der für sechs Wochen Tag und Nacht getragen werden soll. Meist können Wunddrainagen am zweiten oder dritten Tag nach der Operation entfernt werden, wonach die Patientinnen aus der stationären Pflege entlassen werden. Ab der vierten postoperativen Woche kann mit intensiven Narbenmassagen begonnen werden, wiewohl die Massagen auch innerhalb des gesamten 1. postoperativen Jahres durchgeführt werden sollten. Sonnenkarenz ist ebenso für ein Jahr erforderlich, wiewohl Sport erst nach sechs Wochen in jeglicher Form erlaubt ist. In der weiteren Folge können Nachuntersuchungen wie Mammographien, wie auch vor dem Eingriff, durchgeführt werden. In den meisten Fällen ist auch nach einer Brustverkleinerung die Stillfähigkeit erhalten, wodurch auch nichts gegen eine neuerliche Schwangerschaft oder eben eine erste Schwangerschaft spricht.

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